Die Spatzen pfeifen es von den Dächern …

Die Eh da-Initiative hat heute wieder Nistkästen aufgehängt.
Am zunehmenden Gesang und Gezwitscher ist bereits zu hören, dass es bald wieder losgeht mit der Brutplatzsuche.
Alte Bäume mit vom Specht geschaffenen Naturhöhlen sind rar in unserer Feldflur und im Dorf. Häufig werden sie wegen Astbruchgefahr beseitigt. Daher sind künstliche Nisthöhlen überlebenswichtig für Meisen, Sperlinge und Co. Auch vom Kleiber, Gartenrotschwanz oder gelegentlich von Fledermäusen werden sie gerne angenommen.

Ob eine jährliche Reinigung sinnvoll ist, ist umstritten. Naturhöhlen werden ja schließlich auch nicht saubergemacht. Allerdings werden neue Nester immer auf die alten drauf gebaut, sodass irgendwann keines mehr in den Kasten passt. Dann wird es Zeit, wieder Platz zu machen. Wir räumen daher unsere Kästen alle zwei Jahre aus. Bei der letzten Kontrolle waren wir etwas spät dran (im Dezember) und haben in 3 Kästen Waldmäuse angetroffen, die sich in trockenem Laub gemütlich eingekuschelt hatten.
(Eckart Kleemann)

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