Ursprünglich wollten wir lediglich eine baufällige Trockenmauer in der Böschung der „Katzenmilch“ freischneiden, instand setzen und eine Sitzbank darauf installieren.
Doch die marode Mauer musste schließlich vollständig abgetragen werden. Dabei kamen tonnenweise vergrabene Bauschuttreste zum Vorschein, die zunächst entsorgt werden mussten. Erst danach konnten wir dank großzügiger Sandsteinspenden mit dem Neuaufbau beginnen.

So sah es hier vorher aus: Eine instabile, alte Trockenmauer.

nach vollständiger Abtragung begannen wir den Neuaufbau
im August 2025 Stein für Stein.

In zahlreichen ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen entstand so ein größeres Bauwerk, das inzwischen fast an eine Burgmauer erinnert. Im April 2026 konnten wir die Bauarbeiten abschließen und auf der „Burgterrasse“ eine gespendete Sitzbank aufstellen. So wurde die „Burg Katzenmilch“ zu einem echten Schmuckstück – nicht nur für Spaziergänger und Radfahrer, sondern auch eine Attraktion für zahlreiche Mauereidechsen.
An heißen Tagen lädt der angenehme Schatten zweier Nussbäume dazu ein, auf der Bank zu verweilen und zu entspannen. Möglich wurde all dies durch den tatkräftigen Einsatz vieler Helferinnen und Helfer der Eh da-Initiative unter der fachlichen Leitung von Mathias Lindner (3. von links im Foto).
Nun ist es Zeit, unser Bauwerk feierlich einzuweihen. Deshalb laden wir herzlich zu einem zünftigen Einweihungsfest ein:
am Samstag, den 20. Juni 2026 ab 15 Uhr
Es gibt Bratwurst, Kuchen, Katzenplätzchen, Kaffee, Tee und erfrischende Getränke. Als besonderes Highlight erläutern wir anschaulich die Entstehung des Namens „Katzenmilch“ und enthüllen eine neue Erklärungstafel.
Kommt vorbei, feiert mit uns und erlebt die „Burg Katzenmilch“ in ihrer ganzen Pracht!
Der Platz ist leicht zu finden: Man verlässt den Ort auf der Luitpoldstraße (neben Metzgerei Frech) und folgt dem befestigten Feldweg geradeaus nach Norden ca.1 km. Das Ziel befindet sich ca. 200m nach einer Linksbiegung des Weges.
Bitte kommt nicht mit dem Auto, da vor Ort keine Parkmöglichkeiten vorhanden sind.
Wir freuen uns auf euch!
(Eckart Kleemann)














Daneben ein Birnbaum, dessen typisch fischiger Blütenduft für unsere Nasen weniger angenehm war, wohl aber viele Käfer und Fliegenarten anlockt. In der großen Heckenböschung konnte das „Schneetreiben“ der Schlehenblüte bewundert werden. In der Abblüte verstreuen sie beim kleinsten Windhauch tausende weiße Blütenblätter.










