25 kleine = 7 große Äpfel

Bei strahlendem Spätsommerwetter starteten wir gemeinsam mit dem Teenietreff in die Apfelernte auf unserer Streuobstwiese „In der Mulde“. Die lange Trockenheit hatte Spuren hinterlassen: Viele Äpfel waren bereits vorzeitig zu Boden gefallen, die verbliebenen Früchte waren oft ungewöhnlich klein. Umso mehr hieß es: fleißig sammeln und bücken!

25 kleine oder 7 große Äpfel – beide ergeben etwa 1,65 kg, also die Menge, die man für rund einen Liter Apfelsaft benötigt. Unser Foto zeigt anschaulich, wie stark die Größe der Äpfel den Ernteaufwand beeinflusst.

Nach einer gemeinsamen Vesper ging es auf weiteren Streuobstwiesen weiter. Erst gegen 17 Uhr war genügend Obst gesammelt und unser langer Erntetag beendet.

Ein herzliches Dankeschön an alle großen und kleinen Helferinnen und Helfer, die mit so viel Ausdauer dabei waren, sowie an unser Verpflegungsteam! Der gemeinsame Einsatz hat sich gelohnt: In der Kelterei Saftomobil in Hatzenbühl konnten wir 1.540 Flaschen Apfelsaft abfüllen lassen.

Ab der kommenden Woche ist unser Apfelsaft für 2,50 € pro Literflasche bei:

  • Kleemann/Weiter, Gerämmestr. 22
  • Fam. Zeil, Hochstadterstr. 1
  • Fam. Pabst, Wiesenstr. 2
  • Fam. Schork, Mühlstr. 12a

(Eckart Kleemann)

Essinger Kerwe 2026: Kirschkern-Weitspuck-Wettbewerb

Bereits zum 5.Mal fand der Kirschkern-Weitspuckwettbewerb am Kerwesonntag in der Gerämmestraße statt. Auch diesmal spielte das Sommerwetter mit.
Es war wieder eine sehr unterhaltsame und amüsante Veranstaltung. Jochen Zeil leitete sie mit viel Humor und kommentierte das Geschehen. Viele Zuschauer standen um die „Spuckarena“. Die Kinder, die am Rand der Bahn saßen, wurden manchmal von Kernen getroffen, die aus der Richtung geraten waren. Das Publikum verhielt sich sehr fair. Es feuerte die Teilnehmer an und applaudierte auch bei geringeren Spuckweiten.

Von den 57 Teilnehmern waren etwa ein Drittel (20) weiblich. Das Alter reichte vom 3-jährigen Moritz bis zum 89-jährigen Manfred Jäger, der hoffentlich auch mit 90 wieder antreten wird.

Bei den Erwachsenen erzielte diesmal Chagtay mit 16,00 m die längste Weite. Damit kam er nah an den Platzrekord von 16,60 m, den Lukas 2024 erreicht hatte. Mit 15,50 m kam Sarah auf den zweiten Platz. Es stimmt also nicht, dass man männlich und Trompeter sein muss, um weit spucken zu können. Beim dritten Platz lagen Marcus und Gerhard mit 15,00 m genau gleich. Sie müssen sich die Bronzemedaille teilen.

Die Tabelle der Medaillengewinner:

PlatzierungKidsJunioren
1.Maria (7,20m)Simon (10,25m)
2.Pia (6,90m)Lars (9,40m)
3.Mohammed (5,50m)Henry (8,35m)
PlatzierungErwachseneSenioren
1.Chagtay (16,00 m)Manfred Jäger (6,50m)
(Ohne Konkurrenz)
2.Sarah (15,50 m)–
3.Markus und Gerhard
(beide 15,00 m)
–

Die Gewinner erhielten jeweils ein Glas Kirschen mit Kernen zum Üben.
Allen Helfern der Eh da-Initiative gilt ein herzlicher Dank für die Ausrichtung und Organisation des Straßenfestes in der Gerämmestraße.
(Eckart Kleemann)