innerörtliche öffentliche Grünfläche in der Brühlstraße

Ebenfalls sehr bunt präsentiert sich die von uns angelegte öffentliche Grünfläche in der Brühlstraße.

Vorher……

Da es eine innerörtliche Fläche ist, haben wir hier bei der Pflanzenauswahl nicht den strengen Maßstab angelegt, nur regional heimische Pflanzen zu verwenden, sondern eher „gärtnerisch“ gestaltet.

Mit der exotischen Blumenmischung „Mössinger Sommer“ und dazu gepflanzten Sonnenblumen und Zinnien (angezogen von Gisela Jäger) zwischen den noch jungen Gehölzen (Blutpflaume, Felsenbirne und Perovskien-Sträuchern) entwickelt sich das Beet wunderschön.

Jetzt ein wahrer Blütentraum….

Es macht wirklich Freude, sowas anzulegen und zu betreuen.

Jahresabschlussarbeiten 2018

Endlich war es soweit! Um eine Woche, dank stürmischer Wetterkapriolen verschoben, konnte am 29.12.2018 unsere diesjährige Nachpflanzaktion durchgeführt werden.

Rosenstöcke als Kletterschutz

Unsere bestellten Rosenstöcke zieren jetzt die bereits im Herbst fertiggestellte Trockenmauer und sollen einen natürlichen Kletterschutz bilden. Mit ihren zauberhaften Blüten und verlockendem Duft werden die Sträucher nicht nur uns Essinger betören, sondern auch Bienen und Hummeln mit ausreichend Nahrung versorgen.

Am Pleck wurde ebenfalls noch die Fehlstelle in unserem Baumkataster mit einer Reneclaude ersetzt und das Fundament für die erste „Panoramabank“ in Essingen geschaffen. Im Frühjahr planen wir die Aufstellung der Bank, die derzeit noch eingelagert ist und möchten mit einem kleinen Einweihungsfest bei schönem Wetter die Fertigstellung dieses wunderschönen Plätzchens feiern. Merken Sie sich also unseren geplanten „Panoramatag“ schon einmal für das Jahr 2019 vor!

Schon mal Probesitzen….

Weiter ging es auf die Streuobstwiese hinter dem Fußballplatz, am angrenzenden Skaterplatz. Auch hier konnten wir einige Fehlstellen nunmehr wieder nachpflanzen. Mittlerweile haben wir ja ein wenig Übung im Baumpflanzen und das Setzen ging schnell von der Hand.

Nachgepflanzt und mit Verbissschutz versehen….

Zuletzt wurden noch die zwei schon lange geplanten Rosenstöcke am Hinkelstein gepflanzt.

Wir möchten uns bei unseren zahlreichen Helfern, Unterstützern und neuen Mitgliedern bedanken, die bei Wind und Wetter mit Werkzeug, Fuhrpark und allerlei Leckereien uns durch das Jahr 2018 begleitet haben.

Ansaat 2018 – Blühende Zukunft

Leider ist unsere Ansaat auf unbestimme Zeit verschoben. Der Gemeinderat hat seinen Einwand begründet und bis hier eine entgültige Entscheidung getroffen wurde, kann leider an den teilweise letztes Jahr bereits vorgeleisteten Flächen keine Einsaat erfolgen.

Es wird Zeit! Unsere teilweise schon vorbereiteten Flächen rufen zur Einsaat.

Wie immer mit der Bitte um Beachtung: Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben, da wir ja stets von Wind und Wetter abhängig sind.

Folgende Flächen stehen an:

Hinkelstein, ca. 60 m²

Skaterplatz

Flösselhohl

Rad- & Fußweg nach Knöringen

Pfaffenhohl (Ende Mühlstraße)

Brühlstraße

 

Blütenguerilla

Liebe Gartenbesitzer!

Wir wünschen uns viel mehr heimische Wildblumen in unseren Gärten und möchten Sie ermutigen, dazu beizutragen. Bringen Sie Leben in Ihren Garten statt toten Schotter und sterilen Rasen!

Umstellungswilligen Gartenbesitzern stellen wir gerne Saatgut zur Verfügung – kleine Portionstütchen mit kurzer Erläuterung können Sie am Kerwesonntag,  dem 27.08.2017, an der Endstation vom Schoppenbähnl erhalten.

Auch in der Flur gibt es viele artenarme Grasflächen (oft durch übertriebenes Mulchen der Anlieger entstanden), die jedem Naturfreund ein Graus sind. Wir wollen im Herbst damit beginnen, per Hand solche Flächen an ausgesuchten Stellen umzustechen und zur Frühjahrsaussaat vorzubereiten. Freiwillige Helfer sind herzlich willkommen – wir kündigen es hier rechtzeitig an. Nach und nach werden wir so hoffentlich unsere Umgebung wieder etwas farbiger und attraktiver für Wildbienen, Schmetterlinge (und auch uns Menschen!) machen. In den Städten gibt es die Bewegung des „Urban Gardening“ auf städtischen Flächen, auf dem Land braucht es eine „Blütenguerilla“.

Warum heimische Wildblumen? Es gibt zwar wunderschöne Bienen-Blühmischungen mit vielen Zucht- und Gartenarten, deren Erfolg jedoch nach 1-2 Jahren verpufft und die dann gewöhnlich in Gras- und Unkrautbestände übergehen. Mit heimischen Wildblumen ist der optische Erfolg im ersten Jahr zwar nicht so spektakulär, steigert sich jedoch in den Folgejahren und bleibt über viele Jahre erhalten.

Auch aus einem anderen Grund muss man die beliebten exotischen Blühmischungen (z.B. Mössinger Sommer) mit einem Fragezeichen versehen: Da sie großenteils aus nicht heimischen Arten bestehen,  liefern sie zwar Futter für die Alleskönner unter den Blütenbesuchern, wie Honigbienen und Hummeln, nicht aber für die meisten Wildbienen oder gar die Raupen unserer Schmetterlinge. Wildbienenspezialisten warnen inzwischen eben aus diesem Grunde vehement davor: Gerade die seltenen, die gefährdeten Arten, die Nahrungsspezialisten unter unseren Insekten gehen leer aus. Rund ein Drittel der ca. 500 heimischen Wildbienenarten sammeln den Pollen für die Larven nur an bestimmten Pflanzenarten oder -familien. Sie würden nur auf heimischen Blühmischungen fündig.

Noch etwas macht exotische Ansaaten ökologisch wertloser. Sie bleiben selten über den Winter stehen, bieten also keine Winterverstecke für Eier und Puppen oder Samenstände als Vogelfutter – all das sind kostenlose Leistungen von heimischen Wildblumen, die erst im Frühjahr gemäht werden. Letzteres erfordert bei den meisten Gartenbesitzern allerdings eine Veränderung der Grundeinstellung, im Herbst alles sauber abzuräumen. Wenn wenigstens ein Teil nicht abgeräumt würde, wäre schon ein Gewinn.

Was gibt es bei der Aussaat zu beachten?

Bewährt hat sich hier die Methode nach Johannes Burri, ein bekannter Schweizer Spezialist für Wildblumen („Wildblumenburri“):

Bodenvorbereitung: Vor einer Neusaat muss die «alte» Pflanzengesellschaft restlos beseitigt werden (umgraben, abschälen, hacken, pflügen, fräsen etc.). 2 bis 3 Wochen nach der Bodenbearbeitung beginnt die Spontanflora (Unkraut) schon wieder zu sprießen. Das keimende Unkraut lässt sich am einfachsten mit Hilfe eines Gartenrechens beseitigen. Diese oberflächliche Bearbeitung sollte bei Bedarf im Abstand von einigen Wochen wiederholt werden. Achtung: Die Fläche darf nicht mehr tief bearbeitet werden (max. 3cm). Nach der ersten tiefen Bodenbearbeitung (bei der der alte Bewuchs vernichtet wurde) sollte sich der Boden bis zur Saat mindestens 4 Wochen lang absetzen können. Am Tag der Aussaat muss die ganze Fläche ein letztes Mal, ganz oberflächlich, bearbeitet werden. Keinesfalls sollte man die Fläche düngen oder mit Kompost anreichern.

Aussaatzeit: Eine günstige Zeit ist Mitte August bis spätestens Ende September oder im März-Mai. Da es sich größtenteils um Lichtkeimer handelt, ist es wichtig, dass das Saatgut nur obenauf gesät und keinesfalls eingearbeitet wird. Das unbedingt notwendige Anwalzen, oder Andrücken auf der Fläche sorgt für den benötigten Bodenschluss und eine gleichmäßige Keimung.

Pflege: Frisch gesäte Wildblumen dürfen im ersten Jahr (und auch in den Folgejahren) auch bei großer Trockenheit nicht bewässert werden.

Ein Wildblumenbestand sieht im Aussaatjahr oft sehr schlecht aus und der Deckungsgrad ist ungenügend. Beim flüchtigen Betrachten sieht der Laie nur Unkraut. Das muss so sein! Die Zwei- und Mehrjährigen entwickeln sich erst nach einer Überwinterung.

Sobald kein Licht mehr auf den Boden fällt, ist es Zeit für den ersten Säuberungsschnitt. Dies trifft etwa 8 Wochen nach der Aussaat zu, wenn der Bestand etwa kniehoch aufgewachsen ist. Die Schnitthöhe beträgt etwa 8 cm. Das Schnittgut wird sorgfältig zusammengerecht und entsorgt.

Es wäre toll, wenn viele Essinger Gartenbesitzer eine Wildblumenecke in Ihrem Garten schaffen würden. Wir unterstützen Sie hierbei gerne mit geeignetem Saatgut.

Ein großes Potential bieten ungenutzte Rasenflächen, die in vielen Gärten nur aus Bequemlichkeit angelegt sind, weil sie (irrtümlicherweise) für pflegeleicht gehalten werden. Für Wildbienen und andere Blütenbesucher ist ein gepflegter Rasen eine grüne Wüste. Wenn man einen Teil davon nur noch zwei- bis viermal im Jahr mäht, kommen zumindest Gänseblümchen, Kriechender Günsel, Wiesen-Löwenzahn, Scharfer Hahnenfuß, Gundermann, Weißklee oder Gamander-Ehrenpreis zum Blühen, was bereits eine Verbesserung ist. Eine artenreiche Blumenwiese entwickelt sich meist aufgrund der Wurzelkonkurrenz der Rasengräser nicht. Empfehlenswerter ist daher, gewisse Bereiche nach der oben beschriebenen Burri-Methode neu einzusäen.

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Wir unterstützen Wildbienen

Viele der heimischen Wildbienen sind klein und unscheinbar. Manche Winzlinge sind sogar nur 4 mm groß und oft gibt es Verwechslungen mit Fliegen und sogar Wespen.

In Deutschland sind über 550 verschiedene Wildbienenarten heimisch.

Ihr Lebensraum geht von feuchtkühlen Hochmooren bishin zu trocken-heißen Felshängen. In der Essinger Gemarkung gibt es einige kleine Standorte, die allerdings erst wieder freigelegt und bienenfreundlich gestaltet werden müssen.

Einen kleinen Beitrag konnten wir schon in diesem Jahr leisten. Die Löswand in der Katzenmilch, hier insbesondere der Hohlweg, ist bereits teilweise zurückgeschnitten und von Holunder und Brombeerhecken freigelegt.

Selbst in unseren Hausgärten und auf den Balkonen wird man fündig, wenn ein geeigneter Brutplatz für das Nest, ausreichend Baumaterial und genügend Nahrungspflanzen in der Nähe vorkommen.

Wenn eines dieser drei Teile verschwindet, so verschwinden auch die Wildbienen.

Unterstützen Sie unsere Wildbienen in ihrem Hausgarten indem Sie Blühpflanzen mit offenen Blüten bereitstellen.

Mit Obstbäumen, Krokussen, Maiglöckchen und Sonnenblumen geht die Wildbiene auf Futtersuche durchs Jahr und mit Rosen, Malven und Herbstastern fördern Sie die biologische Vielfalt in Ihrem Garten.

Wenn Sie Pflanzenschutzmittel einsetzen, achten Sie auf bienenungefährliche Produkte.

Wenn Sie Ihre ganz persönliche Gartenwildbiene bestimmen möchten, finden Sie hier bei der Deutschen Wildtierstiftung Rat.

 

 

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Hohlweg Katzenmilch Februar 2017

Die Gemarkung befindet sich nördlich von Essingen in Richtung Kleinfischlingen.

Teilweise sind aus Bienenhöhlen Kaninchenhöhlen geworden.

Das Holundergebüsch beschattet fast vollständig die Lössböschung, hier hatten es Wildbienen wirklich schwer!

Offene Steinwände und Abbruchstellen sind leider selten geworden, aber wichtige Nistmöglichkeiten für Wildbienen und andere Insekten. Die Wände müssen sonnenbeschienen sein um ausreichend Nistmöglichkeit und Überlebensfunkltion für diese zu bieten.

Nach dem Freischnitt eines ca. 30 Meter langen Teilstückes steht die Lösswand jetzt in der Sonne.

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